Wichtiges rund um Kaffeepads

Als die ersten Kaffeepads vor über 20 Jahren zum ersten Mal auf den Markt kamen, stellten sie für die meisten Menschen den ersten Kontakt mit einem günstigen und leicht bedienbaren Kaffeesystem dar. Verglichen mit dem Filterkaffee war der geschmackliche Sprung einfach gewaltig, besonders wenn man bisher durchschnittlichen Filterkaffee gewohnt war.

Heute gibt es eine große Vielfalt an Kaffeemaschinen, die Käufer vor die Qual der Wahl stellt. Während Kapselmaschinen eine preisgünstige sowie praktische Alternative zum herkömmlichen Filterkaffee bieten, eignen sich für großen Tassen-Kaffee Kaffeevollautomaten, die preislich im oberen Bereich angesiedelt sind. Zwar lässt sich mit einem Kaffeevollautomaten keinen besonders leckeren Espresso zubereiten, aber man kann als Kaffee einfach ganze Kaffeebohnen verwenden.

Also, Kapselkaffee hat es durch die Konkurrenz von Kaffeevollautomaten nicht leicht. Lediglich hochwertigen Kapselmaschinen gelingt das Kunststück, verschiedene Kaffeesorten wie Espresso, Lungo oder einfachen Kaffee im Stil von Filterkaffee zuzubereiten.    

Was sind Kaffeepads?

Bei dem Kaffeepad handelt es sich um gemahlenen Röstkaffee, der vom Kaffeefilter umhüllt ist. Die Größe des Kaffeepads entspricht genau der Brühkammer der Kaffeemaschine. Grundsätzlich sind Kaffeepads die Eintassen-Variante des Filterkaffees, bei der eine Kaffeemaschine verwendet wird, die in technischer Hinsicht eine Kreuzung aus Kapselmaschine und Filterkaffeemaschine darstellt. Oft werden Kaffeepads in Verpackungen angeboten, die Dutzende Stücke enthalten, wobei sie nach dem Öffnen der Verpackung an Frische verlieren. Durch Umfüllen der Kaffeepads in eine fest verschlossene Dose kann man jedoch für langanhaltende Frische sorgen.

Da Kaffeepads aller Hersteller dieselbe Größe aufweisen, sind sie mit wenigen Ausnahmen für die meisten Kaffeemaschinen geeignet. 

Was sind die Unterschiede zwischen Kaffeepads und Kaffeekapseln?

Der Geschmack eines Kaffeepads liegt zwischen Filterkaffee und mit Espressokocher zubereitetem Kaffee. Dies ist auf den geringen Druck bei der Zubereitung und die kürzere Zubereitungszeit im Vergleich zu Filterkaffee zurückzuführen. Da der hohe Druck wie bei einem Kaffeevollautomaten fehlt, fällt das Aromenspektrum vergleichsweise niedriger aus. Durch Verwendung von richtigen Bohnen kann man jedoch für mehr Aromenvielfalt sorgen, die zudem noch kräftiger ausfallen.

Bei Kaffeekapseln hingegen kommt ein anderes System zum Einsatz. Hier wird hoher Druck beim Brühvorgang erreicht, was sich positiv auf die Vielfalt und Stärke der Aromen auswirkt. Darüber hinaus bieten Kaffeekapseln Kaffeespezialitäten wie Espresso und Lungo, auf Wunsch mit leckerer Crema.  

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